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GlossaryWas ist HDRI / Image-Based Lighting (IBL)?

Was ist HDRI / Image-Based Lighting (IBL)?

Martin Keller
•
Zuletzt aktualisiert:
November 29, 2025
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CGI Visualisierung in Perfektion

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GlossarWas ist HDRI / Image-Based Lighting (IBL)?

Was ist HDRI / Image-Based Lighting (IBL)?

Martin Keller
•
Zuletzt aktualisiert:
November 29, 2025

Definition HDRI / Image-Based Lighting (IBL)?

HDRI (High Dynamic Range Image) und IBL (Image-Based Lighting) bezeichnen eine Lichttechnik, bei der eine 360°-Umgebungsaufnahme mit hohem Dynamikumfang als Lichtquelle dient. Statt „künstlicher“ Studiolichter beleuchtet ein einziges, hochdynamisches Panorama (meist als .EXR) eure 3D-Szene – inklusive korrekter Farbtemperatur, Schatten, Spiegelungen und Glanzlichter. Ergebnis: schneller fotorealistischer Look mit konsistentem Licht – ideal für Serienproduktionen in der Markenkommunikation. Wie sich das auf Kampagnenbilder auswirkt, zeigen wir auf 3D Visualisierung.

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Warum ist HDRI/IBL wichtig für Marken?

  • Wiedererkennbarkeit statt Zufall: Identische HDRI‑Setups erzeugen CI‑konstante Lichtstimmungen über ganze Produktserien hinweg. Die Materialbasis erklärt Physically Based Rendering.
  • Tempo & Skalierung: Ein gutes HDRI ersetzt komplexe Light‑Rigs – Serien‑Renderings für E‑Com & Print werden planbar. Unser Produktionsansatz: 3D‑Render‑Studio.
  • Echter Material‑Glanz: Spiegelungen und Highlights reagieren physikalisch korrekt – besonders relevant bei Metall, Lack und Glas. Grundlagen findest du in Roughness Map und Metalness Map.
3D Visualisierung eines hellen Wohnzimmers mit braunem Ledersofa und Blick auf die umliegende Natur durch große Fenster

Vom Fachbegriff zum visuellen Erlebnis

Wir nutzen diese Technologien nicht nur, wir beherrschen sie. Entdecke, wie wir für führende Marken fotorealistische Welten erschaffen.

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Beispiel Interior Renderings mit verschiedenen HDRI-Maps (IBL)

Innenraum Visualisierung mit gleicher Kamera, Exposure und Tonemapping – nur die HDRI wechselt. So verändern sich Farbtemperatur, Kontrast, Schattenhärte und Reflexe.

Infografik: drei Innenraum-Renderings, darunter die verwendeten HDRI-Maps – links Cedar Bridge (weich/overcast), Mitte Schadowplatz (urban/kühl), rechts Meadow 2 (sonnig/harte Schatten).

Links: Cedar Bridge – weiches Overcast-Licht.

Mitte: Schadowplatz – diffuse, leicht kühle Stadtszene.

Rechts: Meadow 2 – direkte Sonne, hohe Kontraste.

Quellen: Cedar Bridge, Schadowplatz, Meadow 2 (Poly Haven).

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So funktioniert IBL – kurz & verständlich

Schritt Erklärung
1. Equirect-Panorama laden Ein 32-Bit-EXR mit großem Kontrastumfang wird als Environment auf eine virtuelle Kuppel gelegt.
2. Lichttransport Der Renderer nutzt das HDRI für direktes Licht, Reflexionen und Brechungen – zusätzliche Strahlenverfolgung liefert weiche, korrekte Schatten (siehe Ray Tracing).
3. Roughness-Konvolution Für glaubwürdige Highlights wird das HDRI vorgefiltert (PMREM). Die API erklärt PMREMGenerator.
4. Tonemapping / Color-Management Für markentreue Farben empfiehlt sich ACES.

Historische Pionierarbeit und Hintergründe findest du bei Paul Debevec.

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Praxis‑Workflow (6 Schritte)

  1. CI‑Licht definieren: Tageszeit, Himmelstyp, Farbtemperatur & Kontrast passend zur Brand (Moodboard). Wie das ins große Ganze einzahlt, zeigt Brand Experience.
  2. HDRI kuratieren: Auflösung (≥ 12–16 k für Close‑ups), hohe EV‑Spanne, saubere Horizontlinie. Hochwertige Panoramen findest du z. B. bei Poly Haven – HDRIs.
  3. Setup in DCC/Engine: In Blender bindest du das Panorama über Environment Texture ein. Für Realtime‑Workflows bietet Lighting in Unreal Engine praxisnahe Optionen (inkl. HDRI‑Backdrop).
  4. Feinlicht ergänzen: Rim‑/Area‑Lights für Kanten und Label‑Lesbarkeit – das HDRI bleibt Primärquelle. Unterschiede der Renderer erläutert Render Engine.
  5. Color‑Management: ACEScg → RRT/ODT oder sRGB‑Tonemapping – wichtig gegen „milchige“ Highlights und für konsistente Markenfarben.
  6. QA & Serien‑Tauglichkeit: Test unter drei HDRIs (Studio/Interior/Outdoor) mit Fokus auf Metall‑Specular, Glas‑Refraction und Stoff‑Sheen. Zum Material‑Aufbau siehe Material‑ & Oberflächen‑Visualisierung.

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Qualitäts‑Checkliste für gute HDRIs

  • 32‑Bit‑EXR statt 8‑Bit‑JPG (keine Clipping‑Artefakte, echte Lichtenergie).
  • EV‑Spanne ≥ 18 Stops (Sonne/Leuchten nicht abgeschnitten).
  • Hohe Auflösung (ab 8 k, besser 16 k) für knackige Spiegelungen in Produkt‑Close‑ups.
  • Saubere Orientierung (Sonnenrichtung, Horizont), dokumentierte Farbtemperatur.
  • Neutrale WB oder klar definierte Kelvin‑Werte – für reproduzierbare CI‑Looks.

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IBL in Web & AR

Web‑Viewer: Moderne PBR‑Viewer arbeiten mit Environment‑Maps + PMREM für schnelle Highlights – Beispiele in unserem 3D‑Viewer. Als Austauschformat empfehlen wir glTF; weitere Details unter glTF‑Dateiformat.

AR‑Erlebnisse: Mobile AR nutzt Umgebungslicht‑Probes und definierte HDRIs für stimmige Materialreaktion. Praxis & Nutzen zeigen wir unter Augmented Reality in 3D.

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HDRI vs. IBL in der Praxis: welcher Look für welchen Zweck?

Die Wahl der Environment‑Map bestimmt Stimmung, Reflektionen und Schatten – und damit, ob ein Render neutral prüfbar oder emotional verkaufsstark wirkt. Die folgende Übersicht zeigt fünf typische HDRI/IBL‑Szenarien mit Bildwirkung, idealen Einsatzfeldern, praxisnahen Auflösungen sowie Grundeinstellungen. So findest du in Sekunden das passende Licht‑Setup für Look‑Dev, E‑Commerce oder Realtime‑Viewer.

Setup / Szenario Bildstimmung & Wirkung Ideal für Empfohlene Auflösung* Typische Einstellungen Pro-Tipp & Fallstricke
Overcast Studio (neutral, wolkig) Weiches, neutrales Licht, kaum Farbstich; sanfte, breite Highlights Materialprüfung, Produkt-Freisteller, Packshots mit natürlichem Look Preview: 2–4k    Final: 8k bei Close-ups Strength ~0.8–1.2; Weißabgleich neutral (~6500 K); Rotation, bis das Key-Highlight sitzt Tipp: kleines Rim/Area-Light für Trennung ergänzen. Achtung: zu flach → „matt“ → Rotation & Roughness prüfen.
Golden Hour Outdoor (tief stehende Sonne) Warm, hohe Plastizität, lange Schatten, starker Directional-Charakter Lifestyle-Scenes, Outdoor-Möbel, Architektur-Exteriors Preview: 4–8k    Final: 8–16k (Horizont/Details) Exposure −1…−2 EV; WB ~5000 K; Horizon-Match mit Ground-Plane Tipp: zusätzliche Sun-Light-Quelle für präzise Schattenschärfe. Achtung: „Doppelte Sonne“ vermeiden (HDRI-Sonne vs. Directional Light).
Interior Loft (große Fenster) Weiche Bounce-Lichter, natürliche Fenster-Catchlights; neutral bis leicht kühl/warm Interiors, Holz/Textil, Markenwelten Preview: 4k    Final: 8k (saubere Spiegelungen in Glas/Metall) Strength ~1.0–1.5; Fenster-Portals/Rect-Lights optional; Rotation, bis Catchlights passen Tipp: Emissive-Fenster + IBL kombinieren. Achtung: Parallax-Fehler bei flachem Backplate-Einsatz → ersetzt keine „echten“ Fenster.
Light Tent / Studio Softbox HDRI High-Key, extrem weiche Schatten, definierte Strip-Reflexe; klinisch sauber E-Commerce, glänzende Metalle/Plastik, Technik-Packshots Preview: 2–4k    Final: 8k (crisp Highlights, keine Treppchen) Strength ~1.0; ggf. Highlight-Clamp; zusätzliche Gradient-Scrims Tipp: HDRI mit Streifen/„Strip Lights“ formen die Reflexionen. Achtung: zu gleichmäßig → flach → gezielte Kontraste setzen.
Realtime/Web/VR-optimiert Ausgewogen, vorgefiltert; geringe Artefakt-Anfälligkeit WebGL/Three.js/Unreal-Konfiguratoren, AR/VR-Viewer Preview: 2k    Final: 2–4k (prefiltered) Lineares Decoding (sRGB off); PMREM/Specular-Prefilter; KTX2/Basis für Web Tipp: Environment vorfiltern (PMREM) gegen Glitzern. Achtung: Nadir/Up-Axis/Rotation prüfen (Seam, Orientierung).

Praxisleitfaden für HDRI/IBL – von neutralem Studio bis Golden Hour. Richtwerte gelten engine‑unabhängig (z. B. V‑Ray, Corona, Blender Cycles, Unreal/Three.js). Faustregel Auflösung: 2–4k für Previews, 8k für Close‑ups, 16k nur bei sehr weitem Horizont/spiegelnden XL‑Flächen.

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A/B-Vergleich: Wie die HDRI-Map Licht & Stimmung verändert

Konstante Setup-Parameter, variable Umgebung: Die HDRI bestimmt Charakter, Kontrast und Spiegelungen der Interior-Szene.

Infografik mit drei Interior-Renderings und den darunterliegenden HDRI-Previews: links Cedar Bridge (weiches Overcast), Mitte Schadowplatz (urban, kühl), rechts Meadow 2 (sonnig, hohe Kontraste). Kamera, Exposure und Tonemapping identisch.
Drei IBL-Looks im Vergleich: Cedar Bridge (neutral-weich), Schadowplatz (kühl-urban) und Meadow 2 (warm, kontrastreich). Quellen: Poly Haven – Cedar Bridge, Schadowplatz, Meadow 2.

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Häufige Fehlerbilder & schnelle Fixes

  • Flache Spiegelungen: HDRI zu weich/zu klein → höher aufgelöstes EXR + „geschärfte“ Lichtquelle oder ergänzendes Area‑Light.
  • Ausgefressene Highlights: Falsches Tonemapping → ACES/linear prüfen; Exposure vs. HDRI‑Intensity sauber balancieren.
  • Rauschen in Schatten: IBL + Path Tracing ohne Portals → Sampling erhöhen oder Portals/Light‑Cache einsetzen.
  • Farbstich (Grün/Orange): WB/Color‑Space der HDRI falsch → Kelvin/ACES‑Config korrigieren.
  • Doppelte Schatten/Parallax‑Fehler: Backplate und CG‑Boden passen nicht → Shadow Catcher + korrekte Kamerakalibrierung.

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Mini‑Leitfaden: Das richtige HDRI für euren Zweck

Setup / Szenario Kernwirkung & Einsatz
Overcast Studio Weiche Schatten, ideale Serien-Konstanz (E-Com, Möbel-Finish).
Golden Hour Outdoor Warme Highlights, emotionales Storytelling (Lifestyle-Motive).
Interior Loft Fenster-Reflexe und urbane Materialität (Metall, Lack, Glas).
Neutral Light Tent Sachlicher Produkt-Look, perfekte Label-Lesbarkeit – siehe Freisteller & Pack-Shot .

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FAQ – HDRI/IBL

Wie „hell“ sollte ein HDRI sein?

Nicht die absolute Helligkeit entscheidet, sondern der dynamische Umfang (Belichtungsspanne in EV). Achte auf ≥ 12 EV und echte, nicht geclipte Lichtquellen; die Szene belichtest du anschließend mit Exposure/Tonemapping, nicht mit einer übertriebenen Environment‑Stärke. Einen fundierten Überblick liefert Paul Debevecs HDRI‑Forschung.

Brauche ich zusätzliches Licht neben dem HDRI?

Für Key‑Kanten, Catchlights und Label‑Lesbarkeit ja – IBL als Basis, akzentuierende Area‑Lights obenauf. Für Realtime‑Glanz sorgt die Vorfilterung gemäß PMREMGenerator.

Welche Formate sind sinnvoll?

.EXR (32‑Bit) als Master, optional KTX2/BasisU für Web‑Viewer. Für den Asset‑Austausch ist glTF 2.0 der PBR‑Standard – siehe auch glTF‑Dateiformat.

Wie setze ich ein HDRI in Blender korrekt ein?

Über Environment Texture mit linearer Interpretation; Exposure im Camera‑Node feinjustieren.

Und in Unreal Engine?

Einen Überblick und Best Practices liefert Lighting in Unreal Engine () (inkl. HDRI‑Backdrop‑Workflows).

Wie zahlt IBL auf Markenwirkung ein?

Konstantes Licht macht Serienbilder vergleichbar und wiedererkennbar – das ist Kern moderner Brand Experience. Weitere Anwendungsbeispiele zeigen unsere 3D‑CGI‑Projekte.

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