Kvadrat Textilien auf Designmöbeln: Form, Gewebe und Licht in CGI
Für Kvadrat zeigte Danthree Studio eine Auswahl von Textilien auf Stühlen, Sesseln und Sofas internationaler Möbelmarken. Ausgangspunkt waren Links zu Herstellerseiten, die Kvadrat bereitstellte. Anhand der dort gezeigten Möbelbilder bauten wir die Modelle für die 3D-Visualisierung auf und erstellten die Stoffe als digitale Materialien. Die digitalisierten Textilien wurden auf die jeweiligen Polsterformen abgestimmt. Gesamtansichten und Nahaufnahmen zeigen, wie Gewebe, Farbe und Möbelform zusammenwirken.
Fotorealistische 3D Modelle: Von Arper bis Fritz Hansen
Die Auswahl reichte vom HAY Quilton Sofa von Doshi Levien über den Muuto Doze Lounge Chair bis zu Entwürfen von Arper. Beim 3D-Modellieren der Möbel arbeiteten wir Proportionen, Polstervolumen und Nähte anhand der Bildreferenzen aus. Zu den Entwürfen gehörten der Aston Club von Jean-Marie Massaud, Pedrali Buddyhub BDH002 von Busetti Garuti Redaelli, Blå Station Max von Johan Ansander und die Sundae Modular Lounge von DesignByThem, entworfen von Jason Ju. Auch Möbel von Artifort, Cassina und Fritz Hansen gehörten zur Serie. Die Modelle dienten der Visualisierung, nicht als Konstruktionsdaten für die Fertigung.
Gewebe und Nähte in der Nahaufnahme
Ein Gewebe wirkt auf einer geraden Rückenlehne anders als auf einem runden Polster. Mit PBR-Materialien und angepassten Texturkoordinaten stimmten wir Webstruktur, Faserdetails und Lichtreaktion auf die Möbelrenderings ab. Die Nahaufnahmen zeigen zum Beispiel die Stoffstruktur am Arper Aston Club und die Ziernaht des Cassina Utrecht. Sie machen Materialunterschiede sichtbar; wie sich ein Stoff tatsächlich anfühlt, lässt sich weiterhin am physischen Muster beurteilen.
Für die Serie wurde jedem Möbel eine konkrete Stoff- und Farbausführung zugeordnet. Je nach Modell gehörten auch Gestelloberfläche und Nahtausführung zur Abstimmung. Diese Zuordnung bildete die Grundlage dafür, welche Kombination in den jeweiligen Ansichten gezeigt werden sollte.
Minimalistische Markenräume als Bühne
Die minimalistischen Markenräume lenken den Blick auf Form und Material. Architektur und Accessoires treten zurück, während das Licht die Webstruktur auf den Polstern hervorhebt. So erhalten Möbel von Fredericia Furniture, Haworth oder Wekino einen gemeinsamen Bildrahmen, ohne dass ihre unterschiedlichen Formen verloren gehen.
Bewegtbild und Perspektivenwechsel
Ergänzend zu den hochauflösenden Renderings entstanden kurze animierte Sequenzen als GIFs. Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen wechseln die Perspektive auf die Möbel und ihre Oberflächen. Die Projektgalerie zeigt außerdem Anwendungen der Bilder im Lookbook und in Social-Media-Beiträgen.
Eine Bildserie für die Textilkollektion
Möbelmodelle, digitale Stoffe und Raumszenen bilden zusammen die Grundlage dieser visuellen Markenkommunikation für Kvadrat. Für weitere Motive können wir auf diese Arbeit zurückgreifen. Neue Stoffe, Möbel oder Perspektiven erfordern jeweils eine Anpassung und einen Abgleich mit den Referenzen. Eine interaktive Anwendung wie ein 3D-Produktkonfigurator würde eine gesonderte Aufbereitung und Prüfung der Modelle und Materialien benötigen; sie war nicht Bestandteil dieser Bildserie.
Wie Textilien einen Raum gliedern, zeigt auch unser Projekt zu den Akustikvorhängen Waves von Kvadrat.






























