Glas sichtbar machen, ohne ihm die Leichtigkeit zu nehmen
Bei einer Glasleuchte zeigt das Bild mehr als ihre Kontur. Reflexionen, Lichtbrechung und Transparenz bestimmen, wie wir ihre Form wahrnehmen. In dieser Case Study haben wir die Leuchten Double, Bonbori und die Mona Stehleuchte von Brokis in 3D umgesetzt und in einem eigens gestalteten Raum inszeniert. Das 3D-Modellieren, die Materialarbeit und die Lichtführung greifen dabei ineinander: Die Leuchte soll im Detail lesbar bleiben und zugleich Teil einer Atmosphäre sein.
Double und Mona: Glas zwischen Durchsicht und Reflexion
Wie viel Umgebung spiegelt sich im Glas, und wie viel scheint hindurch? Bei Double und Mona haben wir Lichtbrechung, Reflexionen und die Farbwirkung des Glases aufeinander abgestimmt. Die Kanten und Übergänge helfen, die Wölbung und Materialstärke im Bild zu erkennen. In der Produktvisualisierung entsteht dieser Eindruck aus dem Zusammenspiel von Geometrie, Material und Beleuchtung.
Die Leuchten als 3D-Modelle aufbauen
Wir haben die Formen der Brokis-Leuchten für die Bildproduktion modelliert. Dazu gehören die Radien der Glasschirme, Metallhalterungen und die Übergänge zwischen den Materialien. Raumansichten und Nahaufnahmen stellen dabei unterschiedliche Anforderungen an die Ausarbeitung. Diese texturierten 3D-Modelle dienen der Visualisierung. Sie sind keine produktionsfähigen Konstruktionsdaten und kein Nachweis der technischen Lichtleistung.
Ein Raum im Stil eines italienischen Palazzos
Terrazzo und patinierte Wände bilden den Rahmen für die Leuchten. Ihre rauen Oberflächen setzen einen Kontrast zum Glas und den Metallteilen. Ausgangspunkt war eine visuelle Konzeption, die Architektur, Einrichtung und Produkt zusammen betrachtet. Die Wahl der Perspektive entscheidet, wie viel Raum sichtbar wird und welche Kontur der Leuchte im Mittelpunkt steht.
Oberflächen mit eigenem Charakter
Für die Motive haben wir Texturen und Materialeigenschaften ausgearbeitet. Metall streut oder bündelt Reflexionen anders als Glas; kleine Unregelmäßigkeiten verändern die Lichtwirkung auf einer Fläche. Beim Digitalisieren von Oberflächen geht es hier um die sichtbaren Eigenschaften im Rendering: Farbe, Rauheit, Transparenz und Reflexion. Eine Nahaufnahme macht andere Details erkennbar als die Raumansicht.
Vom einzelnen Produkt zur Bildserie
Die fertige Serie verbindet Detailaufnahmen mit räumlichen Kompositionen. Licht und Schatten geben den Motiven ihren Rhythmus; die Nachbearbeitung stimmt die Bilder aufeinander ab. Dieser Ansatz der CGI-Markenkommunikation zeigt Leuchtendesign über Material und Atmosphäre. Er ergänzt die technischen Produktinformationen, ohne sie zu ersetzen.





























