Für Serta Simmons entwickelten wir CGI-Produktbilder für den US-Markt: vom Schichtaufbau der Matratze bis zum gestalteten Schlafzimmer.
Serta Simmons: Matratzen für den US-Markt zeigen
Für Serta Simmons entwickelten wir fotorealistische CGI-Visuals zur Markteinführung der iComfort-Kollektion von Serta im Jahr 2024. Die Bilder sollten das Produkt von außen zeigen und zugleich seinen inneren Aufbau verständlich machen.
Die Kollektion umfasst Matratzen mit unterschiedlichen Höhen und Festigkeiten. Für die Bildserie waren deshalb sowohl die äußere Form als auch die einzelnen Materialschichten relevant.
Ein geschlossenes Produktbild zeigt den Bezug und die Proportionen. Was unter dem Stoff liegt, bleibt darin verborgen. Schnittansichten ergänzen diesen Blick und machen die Schichten einzeln sichtbar.
Die gestalterische Frage war: Wie lassen sich Material und Aufbau erklären, ohne dass die Matratze nur wie eine technische Zeichnung erscheint?
Material verstehen und im Bild differenzieren
Für die 3D-Produktbilder setzten wir uns mit den Matratzen und ihren Materialproben auseinander. Bezug, Schaum und innere Schichten mussten im Bild unterscheidbar bleiben.
In enger Zusammenarbeit mit Serta entwickelten wir die CGI-Serie für die iComfort Collection. Detailaufnahmen und Ansichten der ganzen Matratze ergänzen sich innerhalb der Serie.
Für Serta Simmons setzten wir die Matratzensysteme und ihre inneren Strukturen als 3D-Modelle und 3D-Visualisierungen um. Dazu gestalteten wir Markenräume in 3D. Über das UV-Mapping ordneten wir Stoffmuster und Oberflächen den jeweiligen Modellteilen zu.
Die Visualisierung von Matratzen und Schlafräumen beginnt bei den sichtbaren Materialeigenschaften. Wir begutachteten die Produkt- und Materialproben und übertrugen ihre Strukturen auf die Modelle. Normal Maps beschreiben feine Oberflächenreliefs; Roughness-Maps steuern, wie matt oder glänzend eine Oberfläche im Licht erscheint. Ein Bild kann diese Unterschiede zeigen, das Probeliegen ersetzt es nicht.
So entstanden Produktbilder, in denen Bezug, Schichtaufbau und Raum zusammenkommen. Die Materialdetails erklären die Matratze; die Räume stellen sie in den Zusammenhang der Marke.
Den Schichtaufbau der Matratze sichtbar machen
In den Schnittansichten werden Schaumlagen und Stützstrukturen getrennt lesbar. Die Darstellung richtet sich nach dem jeweiligen Matratzenmodell, nicht nach einem pauschalen Aufbau für die gesamte Kollektion.
Wir visualisierten den gesamten Aufbau und einzelne Ansichten des Innenlebens. Bilder mit einer liegenden oder sitzenden Person zeigen die Matratze in Benutzung. Die verschiedenen Materialoberflächen haben wir für die CGI-Darstellung digitalisiert, um sie in Detailbildern, Freistellern und Raumszenen einzusetzen.
Schlafräume als Teil der Bildsprache
Neben der Darstellung des Produkts gehörte die Gestaltung der Schlafräume zum Auftrag. Die Matratze sollte auch in einer eingerichteten Umgebung erkennbar bleiben. Räume und Materialdetails erfüllen in der Serie unterschiedliche Aufgaben.
Für Serta Simmons entstanden Frontalansichten, weitere Perspektiven und Detailaufnahmen sowie Räume mit und ohne Personen. Diese unterschiedlichen Bildtypen zeigen das Produkt einmal im Zusammenhang des Schlafraums und einmal für sich.
Fotografierte Personen im CGI-Bild
Serta lieferte uns die Fotografie der Person. Wir integrierten diese Aufnahme in das CGI-Rendering der Matratze und führten beide Bestandteile zu einem hybriden Bild zusammen.
Damit treffen in einem Motiv zwei Arbeitsweisen zusammen: die fotografierte Person und das digital aufgebaute Produkt. Die Bilder veranschaulichen die Nutzung der Matratze. Sie sind keine Messung ihrer ergonomischen oder medizinischen Wirkung.





























