Möbel, Farbe und Freiraum
Wie lässt sich ein Möbelstück in seinem räumlichen Zusammenhang zeigen, ohne dass es darin untergeht? Diese Bildserie untersucht genau das: Räume mit wenigen Elementen, in denen Produkte, Materialien und Farben aufeinander reagieren. Darin liegt unser Ansatz für Visual Storytelling.
Was bleibt, wenn der Raum ruhiger wird?
Ein graues Sofa vor einer hellen Wand, ein rosafarbenes Polstermöbel neben einem dunklen Teppich, ein Bett vor einer grünen Fläche. Die Räume der Serie sind sparsam eingerichtet. Das bedeutet nicht, dass sie leer sind: Leuchten, Textilien und einzelne Wandobjekte geben jeder Szene einen eigenen Charakter.
Beim Möbel-Rendering reduzieren wir hier die Zahl der Einrichtungsgegenstände. Form, Material und Abstand bekommen dadurch mehr Raum im Bild. Die Auswahl folgt einer gemeinsamen gestalterischen Idee, ohne alle Räume gleich aussehen zu lassen.
Farbe und Geometrie als gemeinsame Sprache
Runde Spiegel treffen auf geradlinige Möbel, strukturierte Wandflächen auf glatte Böden. Wiederkehrende geometrische Formen verbinden die einzelnen Gegenstände. Die Farbflächen setzen einen Rahmen, in dem auch kleine Unterschiede in Stoff, Holz oder Metall sichtbar werden.
Die Serie umfasst Wohn-, Schlaf-, Ess- und Badezimmer. In den digitalen Interieurs wechseln Möbel und Materialien, während die ruhige Bildkomposition bestehen bleibt. Reduktion heißt hier, die Beziehungen zwischen den Dingen bewusst zu gestalten.
Anders als ein Produktbild auf neutralem Hintergrund behalten diese Ansichten ihren räumlichen Zusammenhang. Teppich, Wand und Licht zeigen, wie ein Möbelstück im Raum steht. Dafür braucht es keine vollständig ausgestattete Wohnung.
Ein Markenraum beginnt mit Entscheidungen
Was gehört ins Bild, welches Material tritt hervor, wie viel Fläche bleibt frei? Diese Fragen bestimmen die Creative Direction ebenso wie Perspektive und Licht. Die Serie zeigt unterschiedliche Antworten innerhalb einer zurückhaltenden Bildsprache.
Für solche Markenräume entwickeln wir Produktmodelle, Oberflächen und Raumszenen als zusammenhängende Bildarbeit. Weitere Perspektiven oder Materialvarianten bauen auf dieser Grundlage auf. Sie werden jeweils neu auf Licht, Bildausschnitt und die verfügbaren Produktreferenzen abgestimmt.
Zwei weitere Ansätze zeigen unsere Treppenbilder für Viewrail und die Bad-Visualisierung und Produktanimation für JUNG. Dort folgt die Raumgestaltung jeweils einer anderen Produktaufgabe.





























