Inhaltsverzeichnis: Brand Awareness mit CGI
- Was ist Brand Awareness?
- Wiedererkennung durch eine konsistente Bildsprache
- Markenbekanntheit über passende Kanäle aufbauen
- Was Bilder über dein Produkt erklären
- Wie CGI deine Bildsprache unterstützt
- FAQ
Was ist Brand Awareness?
Brand Awareness bezeichnet die Bekanntheit einer Marke. Dabei ist zu unterscheiden, ob Menschen die Marke ohne Hilfe nennen oder sie anhand eines Namens, Logos oder Bildes wiedererkennen. Ein Prozentwert ist nur zusammen mit der befragten Zielgruppe und der Messmethode aussagekräftig.
Das gilt im B2C ebenso wie im B2B. Bekanntheit, Vertrauen und Kaufentscheidung sind unterschiedliche Größen. Eine bekannte Marke wird nicht automatisch bevorzugt.
CGI und 3D-Visualisierungen geben dir gestalterischen Spielraum für den Markenauftritt. Entscheidend ist, dass Produkt, Raum, Licht und Material zusammen eine nachvollziehbare Bildsprache ergeben.
Beim Kauf von Möbeln können neben dem Eindruck auch Maße, Verarbeitung, Beratung und Budget zählen. Bilder sollten deshalb Wiedererkennung und konkrete Produktinformationen miteinander verbinden.
Für die Bildplanung stellt sich damit eine praktische Frage: Welche Merkmale sollen über verschiedene Motive hinweg wiedererkennbar bleiben?
Danthree Studio: Arbeit an der visuellen Konzeption.
Wiedererkennung durch eine konsistente Bildsprache
Eine Kollektion braucht nicht in jedem Bild dieselbe Kulisse. Wiederkehrende Entscheidungen über Licht, Perspektive, Raum und Material können unterschiedliche Motive miteinander verbinden.
Wiederholung kann die Erinnerung unterstützen. Daraus folgt jedoch weder eine lebenslange Erinnerung noch eine automatisch positive Bewertung der Marke.
Die Nielsen-Analyse zur Erinnerung an Werbung von 2017 beschreibt auch, wie Erinnerungen nachlassen und vom Kontext der Messung abhängen. Sie ist kein Nachweis dafür, dass CGI eine bestimmte Steigerung der Markenbekanntheit erzielt.
Prüfe deshalb, welche Bildelemente tatsächlich deiner Marke zugeordnet werden. Ein wiederkehrender Farbton oder eine Raumsituation kann ein Ansatz sein. Ob die Zuordnung funktioniert, muss sich bei deiner Zielgruppe zeigen.
CGI erlaubt, Motive und Varianten aus einer abgestimmten Bildwelt zu entwickeln. Den Bezug zu deinen Kunden klärst du in der Creative Direction. Für die Planung der benötigten Bilder und Varianten pro Produkt kannst du den SKU 3D Content Planer nutzen.
CGI-Visualisierung eines Badezimmers von Danthree Studio.
Markenbekanntheit über passende Kanäle aufbauen
Suchmaschinen, Social Media, Newsletter, Händlerkommunikation und Print erreichen Menschen in unterschiedlichen Situationen. Wähle die Kanäle nach deiner Zielgruppe und den Aufgaben der Kampagne.
Für deine Bilder bedeutet das: Ein Motiv für einen Produktvergleich braucht andere Informationen als ein Einstieg in eine Kollektion. Plane Ausschnitte und Detailansichten gemeinsam, damit sie trotz unterschiedlicher Verwendung zusammengehören.
Ein Anwendungsbeispiel kann zeigen, wie ein Produkt in einem Raum wirkt. Eine dokumentierte Projektgeschichte kann erklären, welche gestalterischen Entscheidungen dahinterstehen. Beides braucht konkrete Inhalte; eine allgemeine Erfolgsgeschichte ersetzt sie nicht.
Lege vorab fest, was du messen willst. Die NIQ-Einordnung zur Markenwiedererkennung beschreibt unter anderem Befragungen. Reichweite, Klicks und Anfragen liefern andere Informationen und sind nicht mit Markenbekanntheit gleichzusetzen.
Was Bilder über dein Produkt erklären
Ein Bild kann Form, Proportionen und Materialzusammenhänge zeigen. Ein Text kann Maße, Ausführungen und Voraussetzungen präzisieren. Beide ergänzen sich.
Wähle die Darstellung nach der Information: Ein Detailbild zeigt eine Naht oder Verbindung, eine Raumszene den Nutzungskontext und eine Animation einen Ablauf. Ein bewegtes Bild ist dabei nicht automatisch interaktiv.
Mit 3D-Produktvideos lassen sich einzelne Funktionen oder Baugruppen zeigen. Bei Pool-Visualisierungen können Produkt und Umgebung gemeinsam dargestellt werden.
Der Mehrwert liegt in der geklärten Frage: Was versteht dein Kunde nach dem Bild besser als zuvor? Diese Frage hilft auch, unnötige Effekte aus einem Konzept herauszuhalten.
Eine wiedererkennbare Bildserie kann deinen Markenauftritt unterstützen. Ob dadurch die Bekanntheit steigt, hängt auch von Verbreitung, Kontaktqualität und anderen Maßnahmen ab. Das Bild allein liefert dafür keinen Beleg.
Beispiel: 3D-Produktanimation einer Tischlampe
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Wie CGI deine Bildsprache unterstützt
Bei der Planung einer CGI-Bildwelt lassen sich Produktdarstellung und Markenstil gemeinsam betrachten. Dafür sind vor allem diese Entscheidungen wichtig:
Zeige die relevanten Produktansichten. Eine einzelne Visualisierung bildet eine bestimmte Perspektive ab. Weitere Ansichten oder eine Rundumdarstellung müssen entsprechend geplant werden.
CGI-Visualisierung eines Badezimmers in warmen Farbtönen.
Stelle das Produkt in einen nachvollziehbaren Nutzungskontext. Eine AR-Darstellung kann zusätzlich helfen, die räumliche Wirkung in der eigenen Umgebung zu betrachten. Sie braucht eine geeignete technische Einbindung und ersetzt keine Materialprobe.
Stimme die 3D-Raumszene auf Produkt und Marke ab. Auch ein frei gestalteter Raum braucht klare Entscheidungen über Maßstab, Licht und Materialien. Der Aufwand hängt von der Szene ab; CGI ist nicht pauschal einfacher als Fotografie.
Fotorealistische CGI-Visualisierung einer Küche.
Nutze Bewegung, wenn sie eine Funktion oder Gestaltungsidee erklärt. CGI erlaubt auch inszenierte Abläufe, die sich nicht physisch filmen lassen. Die Eigenschaften des gezeigten Produkts sollten dabei weiterhin nachvollziehbar sein.
Du planst Bilder für eine neue Kollektion oder möchtest eine bestehende Bildwelt weiterentwickeln? Zeig uns deine Produkte, Markenreferenzen und vorgesehenen Kanäle. Gemeinsam besprechen wir, welche Motive dafür sinnvoll sind.